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Warum gibt es uns?

Die Frage „Warum gibt es uns?“ ist gleich bedeutend mit „Wo liegt der Sinn meines Lebens?“
Shakespeare sagte einmal über das Leben: „Es ist eine Geschichte, erzählt von einem Idioten, leerer Schall und Rauch, und es bedeutet nichts.“ (Tragedy of Mac Beth)
Rackere ich mich mein ganzes Leben lang ab, jage ich dem Glauben nach, um mit 70 oder 80 Jahren vor dem Tod kapitulieren zu müssen? Und danach: Nichts!
Es sei denn, der Bericht der Bibel, dass Jesus Christus den Tod überwunden hat, wäre wahr. Denn wenn Jesus drei Tage nach seiner Hinrichtung wieder auferstanden ist bedeutet dies auch, dass der Tod über die Menschen keine Macht mehr hat, wenn sie an Gott glauben. Für sie kommt nach dem irdischen Leben das ewige Leben in Gottes Herrlichkeit.
Sollten wir nicht mit allen Mitteln versuchen, diesen Bericht und alles andere zu überprüfen, was in der Bibel über Gott und das wahre Leben, das er uns schenkt, geschrieben steht?





Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Jesus sagt: „Wundert euch nicht darüber! Der Tag wird kommen, an dem die Toten in ihren Gräbern die Stimme des Gottessohnes hören. Dann werden alle Menschen auferstehen: Die Gutes getan haben, werden ewig leben, die aber Böses getan haben, werden verurteilt.“ (Johannes 5, 28-29)
Jesus Christus hat seine Göttlichkeit dadurch bewiesen, dass er Kranke heilte und Tote zum Leben erweckte. Das letzte Wunder, das er vollbrachte war, dass er drei Tage nach seinem Tod am Kreuz auferstand und somit den Tod besiegte.
Wenn Jesus den Tod besiegt hat, dann ist er auch in der Lage uns Menschen wieder aufzuerwecken und uns das ewige Leben zu schenken.





Warum kann man nicht auch als Atheist ein guter Mensch sein, z.B. sozial engagiert als ein Humanist?

Es stellt sich die Frage nach der gesellschaftlichen Realität humanitärer Bestrebungen. Viele Gesellschaftsformen hatten den Anspruch menschenwürdige, also humanitäre Verhältnisse zu schaffen. Sie haben sich aber alle zu Systemen entwickelt, die die Menschen mehr oder weniger brutal unterdrückten. Man denke nur an die Denunziationen und die Hinrichtungswellen der französischen Revolution oder die Diktaturen der sozialistischen Staaten. Alle diese humanistischen Bestrebungen haben mit hohen Idealen begonnen und sind hilflos geendet.
Ich setze auf Jesus Christus, weil ich seine menschenverändernde Kraft erfahren habe. Ein Gott, der Menschen verändert, hat auch die Macht Menschen zu befähigen, in Liebe und gegenseitiger Achtung miteinander zu leben. Dazu müssen die Menschen „ja“ sagen zu Jesus Christus und sich von ihm leiten lassen.





Ist Glauben nicht eine Flucht aus der Realität?

Wenn dem so wäre, dann wäre das Glaubensleben so etwas wie ein Urlaub am Strand. Man lebte in seinen Glaubensvorstellungen entspannt und gedankenlos. Womit man aber rechnen muss, ist der lebendige Gott im Leben der Christen. Gott, der herausfordert, ermahnt und uns zur Rechenschaft zieht, der uns in seine Nachfolge ruft.
Wenn wir Gott in unser Leben aufnehmen und ihm nachfolgen, müssen wir feststellen, dass er auch unseren Lebenswandel unter die Lupe nimmt; z.B. wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen. Wir fragen meist nur nach unseren Bedürfnissen, nach unserer Lust, nach unseren Gefühlen. Gott will uns hingegen auf die Gefühle und Bedürfnisse unserer Mitmenschen aufmerksam machen. Wir sollen sie lieben wie uns selbst.
Gott gibt uns also nicht die Gelegenheit aus der Realität zu fliehen, er will unsere Lebensweise, unseren Lebensalltag mit uns zum Positiven verändern.





Kann denn durch Glauben Wissen erlangt werden?

Von interessierter Seite wird gerne die Methode der wissenschaftlichen Forschung dem Glauben der Christen als überlegen gegenübergestellt. Dies wird oft im Zusammenhang mit den Forschungsgebieten der Entwicklung des Lebens (Evolution) und der Kosmologie getan. Lesen wir, was der Kieler Astrophysiker V. Weidemann dazu sagt:
„Der Kosmologie liegen mehr philosophische Annahmen zugrunde als allen anderen Zweigen der Naturwissenschaft. Wenn wir andererseits gezwungen sind, die Grenzen dessen zurückzunehmen, was Wissenschaft genannt werden kann, und nicht hoffen können, fundamentale Fragen der Kosmologie wissenschaftlich zu beantworten, dann müssen wir zugeben, dass das Universum von Grund auf unverstehbar ist. Die Wissenschaft muss sich damit abfinden, dass es Fragen gibt, die nicht beantwortbar sind.“
Dies ist das Urteil eines Naturwissenschaftlers.
Charles Darwin schreibt: „Andererseits kann ich mich in keiner Weise damit zufrieden geben, das wundervolle Universum zu betrachten und zu schließen, dass alles nur das Resultat roher Kraft ist. Ich fühle zutiefst, dass das Ganze zu geheimnisvoll für den menschlichen Verstand ist.“
Wir erkennen also, dass wir die Geheimnisse des Lebens nicht durch menschliche Forschung sondern durch göttliche Offenbarung ergründen werden.