Sie sind hier: FAQ Bibel  
 FAQ
Glaube
Gott
Bibel
Schöpfung

BIBEL
 

Ist es nicht so, dass wir über das Leben Jesu gar nichts wissen?

Die Gelehrten sind sich einig, dass die Texte des Neuen Testaments genau so abgesichert sind wie die von römischen und griechischen Schriftstellern aus der Antike. Von Sophokles, Thukydides, Cicero und Vergil liegen dabei jeweils nur eine Hand voll Manuskripte, für das Neue Testament liegen demgegenüber Hunderte ja Tausende vor.
Gerade in Bezug auf die Apostelgeschichte sind eine Reihe von Ausgrabungsergebnissen vorhanden, die Angaben aus diesem Geschichtsbuch des Neuen Testaments bestätigen.
Es ist also durch die historische Forschung abgesichert, dass das, was uns im Neuen Testament über Jesus Christus berichtet wird, authentisch ist.





Ist die Geschichte von der Auferstehung Jesu nicht ein Mythos?

Die Auferstehung entspricht so wenig der Wahrheit, dass die jüdischen Hohenpriester nach der Auferstehung Jesu die Lüge verbreiten ließen, Jesus sei aus dem Grab gestohlen worden um die Auferstehung vorzutäuschen (s. Matthäus 28, 11-15). Die römische Wachmannschaft meldete den führenden Hohenpriestern der Juden, der mächtige Stein vor dem Grab sei weggewälzt und der Leichnam Jesu verschwunden. Jesus war von den Toten auferstanden.
Die Hohenpriester versuchten diesen Vorgang zu vertuschen und trugen den Soldaten auf, die o.g. Lüge zu verbreiten. Sie gaben den Soldaten sogar Bestechungsgelder. Indem sie aus lauter Verzweiflung diese Lüge verbreiten ließen, gaben die Hohenpriester zu, dass Jesus tatsächlich von den Toten auferstanden ist.





Warum an das Paradies glauben? Warum nicht schon das Paradies auf Erden haben?

Paradies bedeutet die Gegenwart Gottes. Die konnten die Menschen im Garten Eden genießen. Der Versuch Adams und Evas, zu sein wie Gott, hatte aber zur Konsequenz, dass die Menschen seitdem getrennt von Gott leben mussten. Und ohne Gott zu leben bedeutet für die Menschen, in Streit und Zwietracht, unter den Bedingungen des Hasses und der Zerstörung zu leben.
Wenn Jesus Christus wiederkommt und einen neuen Himmel und eine neue Erde schafft, werden wir wieder „paradiesische Zustände“ bekommen.
Dieses Paradies wird für die Menschen da sein, die an ihn glauben.





Ist die Bibel denn nicht nur ein Buch aus alter Zeit? Warum sollte sie göttlich inspiriert sein?

Wenn Gott die Schreiber der Bibel inspiriert hat, müssen sich ihre Aussagen als wahr erweisen, denn Gott kann sich nicht irren. Überprüfen wir dies anhand einiger Prophezeiungen des Alten Testaments (AT) über Jesus Christus, dessen Geschichte im Neuen Testament (NT) niedergeschrieben ist.
In Jesaja 7, Vers 14 (AT) wird prophezeit, dass der Sohn Gottes von einer Jungfrau geboren wird. In Matthäus 1, Verse 18-19.25 (NT) lesen wir über Maria, dass sie schwanger war vom Heiligen Geist und dass Josef, der Verlobte Marias, dem Kind den Namen Jesus gab.
In Jeremia 23, Vers 5 (AT) wird prophezeit, dass der Sohn Gottes von König David abstammen soll und in Lukas 3, Verse 23 und 31 (NT) wird festgestellt, dass Jesus tatsächlich ein Nachkomme Davids ist.
Dies sind zwei Beispiele, bei denen sich alttestamentliche Prophetien über Jesus Christus mehrere hundert Jahre später bewahrheiteten. Man kann daraus schließen, dass die Bibel tatsächlich durch Gott inspiriert ist, denn nur Gott kann die Zukunft voraussagen.





Wo kam Kains Frau her, wer waren ihre Eltern und Großeltern?

In 1.Mose 5, Vers 4 finden wir folgende Aussage: „Danach lebte er (Adam) noch 800 Jahre; ihm wurden noch weitere Söhne und Töchter geboren, bis er im Alter von 930 Jahren starb.“
Hieraus geht hervor, dass Adam und Eva eine große Zahl von Kindern zeugten. Kain heiratete also eine seiner Schwestern.
Etwa 2500 Jahre später verbot Gott die Heirat in der engen Verwandtschaft (s. 3. Mose 18) weil z.B. bei Geschwistern eventuell geschädigtes Erbmaterial mit größerer Wahrscheinlichkeit zur Wirkung kommt, wenn beide Eltern dasselbe Erbmaterial besitzen. Bei Adam und Eva, die direkt von Gott geschaffen waren, war das Erbmaterial noch vollkommen. Es war für Kain also kein Problem, eine seiner Schwestern zu heiraten.