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20 Die Bibel sagt, dass Jesus uns am Kreuz freigekauft hat. Frei wovon? Ich fühle mich auch so frei!

Freiheit von Schuld:
Wir haben alle unzählige Male in Gedanken, Worten und Taten Gottes Gebote übertreten und unsere Mitmenschen auf irgendeine Weise verletzt.
Freiheit von Furcht:
Menschen, die Jesus befreit hat, brauchen keine Angst mehr vor dem Tod zu haben. Der Tod ist für sie nicht mehr das Ende ihrer Existenz sondern eine Art Durchgang in die Welt Gottes, in der es keine Schmerzen, keine Angst und kein Leid mehr geben wird, in der wir für ewig Gottes Herrlichkeit genießen können.
(Quelle: Herold seines Kommens, 4/2004, S. 6f)





19 Wissenschaftler behaupten, dass es Nazareth, den Wohnort Jesu, in Israel im 1. Jahrhundert nicht gegeben hat. Macht dies den Bericht der Bibel nicht unglaubwürdig?

Als im Jahr 70 n.Chr. der Jerusalemer Tempel zerstört worden war, wurden die Priester in andere Landesteile geschickt. In einer Liste in aramäischer Sprache aus dieser Zeit wird auch der Ort Nazareth in Galiläa aufgeführt, in die Priester gesandt wurden.
Den Ort Nazareth in Galiläa hat es also im 1. Jahrhundert, der Zeit, in der Jesus lebte, gegeben. Der Bericht der Bibel ist also glaubwürdig.
(Quelle: Lee Strobel, Der Fall Jesus, Projektion J Verlag, Asslar 1999, S. 118f.)





18 Die Bibel sagt, dass das Volk Israel 40 Jahre lang in der Wüste umhergezogen ist. Warum finden sich im Sinai überhaupt keine Spuren des Exodus der Israeliten?

Nach der Bibel müssen es weit mehr als 1,5 Millionen Israeliten gewesen sein, die durch die Wüste wanderten. Wo sind ihre Spuren geblieben?
Aber, so lautet die Gegenfrage, ist es überhaupt möglich, eine Wüstenwanderung archäologisch nachzuweisen?
Der Fachmann Randall Price stellt hierzu fest, dass es das Nomadenleben in der Wüste nötig macht, nichts zurückzulassen und alles bis zum Letzten aufzubrauchen. Selbst nach einem Mahl übriggebliebene Knochen würden wiederverwendet.
Für kurze Zeit aufgestellte Zelte würden keine Spur hinterlassen. Dabei müsse man auch den sich immer bewegenden Sand der Wüste berücksichtigen. Unter diesen Bedingungen seien die Israeliten „archäologisch unsichtbar“.
Als Beispiel führt Price die bis zu 65 Tausend Beduinen an, die während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unter britischem Mandat im palästinensischen Negev lebten. Sie hinterließen nahezu keine materiellen Überreste.
(Quelle: Zeitschrift „Entscheidung“ Nr. 3/2004, S. 22)





17 Wenn Gott allmächtig ist, wie kann dann das Böse existieren?

Es ist logisch gesehen unmöglich, einen freien Willen zu haben und gleichzeitig nicht die Möglichkeit, Böses zu tun.
Das bedeutet, dass es, als Gott einmal beschlossen hatte, die Menschen mit einem freien Willen zu schaffen, ganz bei ihnen lag und nicht mehr bei Gott, ob es Sünde geben würde oder nicht.
Und warum hat Gott das so eingerichtet? Weil er möchte, dass wir ihn lieben. Und wenn er dafür die Voraussetzung schaffen will, darf er uns nicht dazu zwingen, das Böse zu lassen und das Gute zu tun, denn dann würden wir uns sofort gegen diesen Zwang zur Wehr setzen und Gott eben nicht lieben.
Aber Gott hat uns gleichzeitig eine Hilfe gegeben: Wer an seinen Sohn Jesus Christus glaubt, der wird nicht mehr von der Sünde beherrscht, der ist wirklich in der Lage Gutes zu tun. Denn Jesus hat durch seinen Tod am Kreuz die Sünde und damit das Böse überwunden.
Gott lässt uns auch hier wieder die Freiheit, an Jesus zu glauben oder auch nicht.
(Quelle: Lee Strobel, Glaube im Kreuzverhör, Projektion J Verlag, Asslar, 2002, S. 44f.)





16 Wurde Jericho tatsächlich von den Israeliten zerstört, wie es die Bibel berichtet?

Für den britischen Archäologen John Garstang (Universität Liverpool), der Anfang des 20. Jahrhunderts Ausgrabungen in dem alttestamentlichen Jericho durchführte, stand fest, dass die vorgefundenen Zerstörungen der Stadtmauern und der Gebäude die Folge der Eroberung durch die Israeliten sind.
Unter Berücksichtigung der Funde und der Datierung, so Garstang, sei klar, dass die Zerstörung Jerichos so stattgefunden hat, wie es die Bibel berichtet (s. das Buch Josua im Alten Testament). Die Mauern seien anscheinend durch Erschütterungen eines Erdbebens eingestürzt und die Stadt durch Feuer zerstört worden. Die Verbindung zu Josua und den Israeliten sei gut begründet und fehlerlos.
(Quelle. Zeitschrift „Entscheidung“ Nr. 3/2004, S. 21)





15 Meiner Meinung nach hat es keine Schöpfung durch Gott gegeben, sondern das Universum hat schon immer existiert.

Wenn es keinen Anfang und keinen Ursprung alles Seienden gibt, dann hat das Universum schon immer existiert.
Wenn es das Universum aber schon immer gegeben hat, dann hat es schon seit einer unendlichen Zeit existiert. Das bedeutet aber, dass inzwischen schon genug Zeit vergangen ist, damit jegliche Entwicklung der Materie und des Geistes abgeschlossen und alles im Universum vollkommen geworden ist.
Aber schauen wir uns die Welt an: Nicht nur entstehen immer noch neue Sonnen und Planeten, auch das Böse ist durch die Evolution noch nicht überwunden. Es gibt immer noch das Leid und die Unvollkommenheit, die uns überall im Reich der Materie und der Lebewesen begegnen. Dabei müsste doch wirklich genug Zeit vergangen sein, um das Böse und jegliche Unvollkommenheit zu überwinden.
Das bedeutet, dass es das Universum nicht schon immer gegeben hat. Wir brauchen Gott am Anfang als Schöpfer und auch am Ende zur endgültigen Überwindung des Bösen. Er wird einmal eine neue Erde schaffen, auf der es kein Leid mehr geben wird.
(Quelle: Lee Strobel, Glaube im Kreuzverhör, Projektion J Verlag, Asslar 2002, S. 42)





14 Ist es nicht so, dass nicht Gott die Menschen geschaffen hat sondern die Menschen Gott, weil sie sich irgendwie das Unbekannte erklären wollten und weil sie Angst vor dem Tod hatten?

Wenn Gott die Kraft hat Menschen zu verändern, dann ist er real.
Es sind z.B. Alkoholiker von ihrer Sucht befreit und Kriminelle zu gerechtigkeitsliebenden Menschen geworden, weil sie zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind.
Denken wir auch an die Jünger Jesu, die nach der Hinrichtung ihres Herrn innerlich wie am Boden zerstört und davon überzeugt waren, dass nun alles vorbei sei, die aber, nachdem ihnen der auferstandene Jesus erschienen war, zu mutigen Bekennern des christlichen Glaubens wurden, die sogar durch die Christenverfolgungen im römischen Reich nicht vom Glauben abgebracht werden konnten.
Denken wir an die Christen, die Verfolgungen in den sozialistischen Staaten erleiden mussten und die trotzdem ihrem Glauben treu blieben.
Diese Christen sind ein Beweis dafür, dass es Gott gibt, denn er hat ihr Leben verändert und sie stark gemacht.





13 Es gibt so viel Schlechtes und Böses auf der Welt – dann kann es einen Gott doch gar nicht geben.

Wenn sich jemand gegen das Schlechte und Böse in der Welt ausspricht (aufgrund dessen verneint er ja Gott), dann setzt das doch voraus, dass es einen Unterschied zwischen Gut und Böse tatsächlich gibt. Er benutzt den Maßstab des Guten, um das Böse zu beurteilen. Er muss doch eine Vorstellung davon haben, wie es eigentlich sein sollte – sonst könnte er das Böse nicht ablehnen – und diese Vorstellung bezieht sich auf etwas Reales, weshalb es eine Realität namens das ´Höchste Gute` gibt. Und dies ist nur eine andere Bezeichnung für Gott.
Es muss einen Gott geben, denn woher sonst sollen wir den Maßstab für das Gute, anhand dessen wir das Böse als böse beurteilen können, nehmen?
(Quelle. Lee Strobel, Glaube im Kreuzverhör, Projektion J Verlag, Asslar 2002, S. 41f)





12 Ist der Glaube an Gott nicht eine Überzeugung, die den Verstand außer Acht lässt?

Glaube orientiert sich an Fakten, wie z.B. geschichtlich bestätigten Aussagen der Bibel, den Wundern Jesu und seiner Auferstehung.
Das Alte Testament hat vielfach Prophezeiungen über den Messias gemacht, die sich auch in Jesus Christus erfüllt haben. Solche Voraussagen, sie wurden hunderte von Jahren vor Jesu Geburt gemacht, die auch eintreffen, können nur von Gott stammen – Menschen können so etwas nicht. Also ist die Bibel durch Gott inspiriert und Jesus Gottes Sohn.
Dass Jesus Wunder vollbracht hat, ist uns nicht nur durch die Bibel sondern auch durch weltliche antike Geschichtsschreiber überliefert (z.B. durch Flavius Josephus).
Die Auferstehung Jesu von den Toten wurde von den Christen schon zu Lebzeiten der Jerusalemer Bürger gepredigt, die Zeugen der Ereignisse um Hinrichtung und Auferstehung geworden waren und die sie der Lüge hätten überführen können, wenn die Auferstehung nicht stattgefunden hätte. Dies geschah nicht. Also ist es eine Tatsache, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Die Christen hätten es sich nicht leisten können, den Augenzeugen der damaligen Ereignisse erfundene Geschichten zu erzählen.
Der Glaube an Jesus Christus ist also eine Reaktion auf Tatsachen und steht dem Verstand nicht im Wege.





11 Ist die Auferstehung Jesu von den Toten nicht eine Legende?

In 1. Korinther 15 hat der Apostel Paulus ein Glaubensbekenntnis festgehalten, das Augenzeugenberichte über die Rückkehr Jesu von den Toten erwähnt.
In einem dieser Augenzeugenberichte ist z.B. die Rede davon , dass Jesus von 500 Menschen zur gleichen Zeit gesehen wurde.
Die Entstehung dieses Glaubensbekenntnisses, das auf den Augenzeugenberichten beruht, wird von unterschiedlichen Wissenschaftlern auf 24 bis 36 Monate nach dem Tod Jesu datiert. Diese Zeit hätte bei weitem nicht dazu ausgereicht, dass sich Mythen um die Aufzeichnungen hätten bilden und sie verfälschen können.
Es ist davon auszugehen, dass es sich bei der Auferstehung Jesu von den Toten nicht um eine Legende sondern um eine geschichtliche Tatsache handelt.
(Quelle: Lee Strobel, Glaube im Kreuzverhör, Projektion J Verlag, Asslar 2002, S. 26)